Angst und Panikmache ist der Motor der Wirtschaft. Wenn die Welt schon düster wird, alles den Bach runter gehen soll, wozu noch sparen? Neuer Flat-TV, iPad, Auto, Urlaub, etc. und am besten gleich auf Kredit, denn wenn alles untergeht, dann auch der Kredit? Diese breite Panikmache fördert doch das Wirtschaftswachstum (zumindest das, der Großen, die so manchen Einbruch als billigen Marktplatz betrachten). Die Panischen, die Ängstlichen, die Kranken, die Unglücklichen, die kaufen und kaufen in der Hoffnung nach Glück und Zufriedenheit. Doch was kauft ein Mensch der einfach zufrieden ist, glücklich mit sich selbst, seinem Weg, seinem Erfolg, seinem Leben … nichts … ein paar Lebensmittel … doch keine Luxusgüter … braucht er nicht.
Aber der kleine Bürger, verängstigt, panisch, unglücklich … ist dann nur noch das Schlafschaf, gebeutelt von einer Krise zur nächsten.
Und dann soll man glauben, dass Berlin explodiert? So wie damals die Türme? Nur wegen ein paar Datumsangaben? Wer Suchet, der Findet. Ein fokussiertes Gehirn biegt sich alles zurecht und so mancher wirre Geist beginnt dann hochmathematisch und komplex alles Mögliche rauszulesen. Die Welt ist das, was du von ihr hältst … kann man nur sagen. Selektiv, down the rabbit hole … und permanent verfolgt. Ja, natürlich gab es Anzeichen für 9/11. Diese Zahl ist ja sooo beliebt in den USA. Immerhin die Notfallnummer die täglich im Rampenlicht steht und viele Filmemacher etc. haben diese Zahl unbewusst im Hinterkopf, also spielt die immer mit. Diese dann im Nachhinein einem Ereignis zuzuordnen ist nicht mehr schwer. Und die Türme, die zuvor schon in Filmen zerbröselt wurden? Naja, als Wahrzeichen stehen sie halt mal im Mittelpunkt. Das Empire State Building ist halt nicht mehr so attraktiv … wäre es weg … naja, der Film “Independence Day” hätts ja schon gezeigt.
Es scheint doch so, dass der Mensch in dauerhaftem Wohlfühlen einfach unglücklich wird. Es ist die Dramatik, die Angst vor was auch immer, die die Würze des Lebens ist und ohne diese für viele wohl das Leben zu blass wäre.
Sollten wir nun “auf der Hut” sein? Nein, doch achtsam und konstruktiv, nicht panisch und verängstigt. Es wäre wohl weit sinnvoller, geistig fit zu sein, zentriert und orientiert.
Euch alles Gute, Wolfgang