“Das Schütteltrauma-Syndrom ist die häufigste nicht natürliche Todesursache bei Säuglingen”, erläutert Gabriele Ellsäßer, Leiterin der Abteilung Gesundheit im Brandenburger Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV). “Eltern und andere Bezugspersonen müssen wissen, welche Auswirkungen das Schütteln der Babys haben kann.”

Ärzte warnen, dass nur ein kurzer Augenblick verheerende Folgen haben kann: Schütteln Eltern ihr Baby nur fünf Sekunden, können sie es lebensgefährlich verletzen. Thomas Erler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK), kennt die möglichen Folgen: “Durch das Schütteln wird das kleine Gehirn hin und her geschoben. Dabei werden Gefäße abgerissen, es kommt zu Einblutungen in das Gehirn.” Laut Experten überleben 20 Prozent der Babys ein Schütteltrauma nicht. 70 Prozent der misshandelten Kleinkinder bleiben wegen der Hirnverletzung ein Leben lang schwer behindert.

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