Laut einer Studie sind nur elf Stunden einer speziellen Variante der Meditation nötig, um jenen Teil des Gehirns positiv zu beeinflussen, der für die Stabilität von Gefühlen verantwortlich ist.

Meditation erhöht Gelassenheit

Ist der ACC stark aktiv, fühlt man sich entscheidungsfreudiger und gelassener. Funktioniert der ACC jedoch nicht richtig, so werden die Menschen tendenziell eher depressiv und unaufmerksam. Letztlich kann eine Unterfunktion sogar zu Demenz und Schizophrenie führen.

Die positiven Auswirkungen des “Integrativen Körper-Geist-Trainings” machen es für manche Therapieformen interessant, meinen die Wissenschaftler. Außerdem trage die Meditation zum Verständnis bei, wie kognitives Training die Hirnfunktion beeinflusst.

Die Methode

Das “Integrative Körper-Geist-Training” besteht aus einer Kombination von Entspannungstechniken, mentaler Vorstellungskraft und Aufmerksamkeitstraining, begleitet von ausgewählter Musik. Die Kooperation von Körper und Geist ist dabei von zentraler Wichtigkeit. Ein guter Lehrer spiele eine tragende Rolle, denn er gibt Anweisungen und erklärt die Atemtechnik, so die Forscher.

Meditation fördert emotionale Stabilität – science.ORF.at.