Die Gesellschaft verlange, dass der Kindergarten immer mehr zur Bildungseinrichtung werde, zugleich lasse die Politik die Kindergärten im Stich und knausere bei den Gehältern. So sieht es Zeller, die Pädagogin mit der gewerkschaftlichen Ader. „Wenn ich die Statements von Politikern lese, glaube ich, dass sie nicht erlebt haben, was in den Kindergärten läuft.“ Es brauche zwei ausgebildete Pädagoginnen pro Gruppe, sagt sie, dazu Supervision, Fortbildung, mehr Zeit für die Vorbereitung und nicht zuletzt eine Anhebung der Gagen, „damit auch die Jungen im Beruf bleiben“. (c) SN-Salzburg, 09.02.2013

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Lobbyistin für die Kindergärten – Suche und Archiv der Salzburger Nachrichten – SALZBURG.COM.

REICHL: Leider wenige sagen das was sie sich denken, so wie Evelyn Zeller. Die anderen werfen einfach das Handtuch und verabschieden sich aus diesem Beruf. Der Enthusiasmus ist weg und man sucht sich einen anderen Job. Die Politiker jammern dann für die Presse kurz rum und das wars dann auch schon wieder, nur keinen “Wahl-ver-sprecher”, könnte ja nach hinten los gehen und schwupps … ist das Politikergehalt weg.

Auf der anderen Seite jammert unsere Politik um die Zukunft der Gesellschaft, der Wirtschaft, etc. ohne dabei zu bedenken, dass alle die heute noch ganz klein sind, in Zukunft unsere alten ausgeleierten Politiker ins Altenheim stecken, vermutlich bei ausreichender Grundversorgen wie es heute heißt. Dazu zählt nix Gutes, da brauchst du nur mal mit Pflegepersonal sprechen. Denen gehts nicht besser, als den Kindergärtnerinnen. Viel Arbeit, wenig Lohn und kein Lob.

Aber … so lange es halbwegs läuft brauchen wir ja nix ändern, oder? Somit ein Lob an Evelyn Zeller! Bleiben Sie dran und rütteln Sie am System. Noch am Rande, hätten die Salzburger Politiker nicht so viel Geld verzockt könnten wir uns ganz locker mehr Kindergärtnerinnen leisten.