Aufgrund einer plötzlichen Datenflut wurden die Steuerungszentralen des österreichischen Stromnetzbetreibers APG vorübergehend lahmgelegt. Die Stromversorgung in Österreich geriet in Gefahr. Der Vorfall zeigt: Die Stromversorgung hängt in Österreich an einem seidenen Faden.

via Strom-Netz außer Kontrolle: Österreich schrammt am Blackout vorbei | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN.

REICHL: Also da sieht man wie es um die Dinge wirklich steht, doch der Bürger wiegt sich in Sicherheit. Doch die Wahrheit schaut ganz anders aus. Und so ein Blackout hat ja das Potential einen riesigen Schaden anzurichten. Das kann wie ein Dominoeffekt viel mit sich mitreißen. Na dann “Gute Nacht” wenns mal finster wird. Klingt ja immer ganz lustig, mal ohne Strom zu sein doch wer das mal erlebt merkt erst, wie abhängig wir Menschen davon sind und so mancher Mensch merkt, dass er nicht mal weiß mit was er sich beschäftigen soll wenn es keinen Strom gibt. Kein TV, kein Radio und nach der 5. Stunde “Farmville” am Handy geht da auch nix mehr und dann? Ja dann muss man wieder mal mit der alten Schachtel (ich meine die Ehefrau) reden … “Shit happens” … da gibt’s dann keine Ausrede mehr und man muss sich der harten Realität stellen … es muss auch ohne Strom gehen. Vielleicht wären mal so zwei bis drei Frühlingstage ohne Strom lehrreich für uns. Länger wäre nicht gut, denn da kommt dann echt Panik auf und es würde richtige Probleme geben. Bei zwei Tagen geht es noch, da ist auch noch was im Kühlschrank bzw. die letzten Keks von Weihnachten werden halt auch verdrückt. Doch wir Menschen würden mal wieder erkennen, was das Wort “Vorsorge” denn wirklich bedeutet. Wer sich nicht überraschen lassen will kann ja mal mit seiner Familie was Nettes testen:

Freitag nach Dienstschluss, wenn die Familie zu Hause ankommt und alle endlich mal da sind, dann ran an den Hauptsicherungskasten und den Schalter kippen (natürlich nur für die meisten Geräte, den Tiefkühler ev. doch laufen lassen … doch nicht den Kühlschrank, der soll auch ohne Strom sein). Dann beginnt das “Survival-Wochenende” in den eigenen vier Wänden. Das kann ein Erlebnis werden. Der Freitag ist ja noch lustig, doch spätestens am Samstagmorgen wenn das Frühstück ansteht, beginnt die Prüfung. Auch der ganze Tag wird “bunt”. Nein, keine Flucht zu Freunden, Bekannten oder Verwandten. Es gilt die Devise “durchstehen”!!! Am besten bis Montagmorgen, wo wieder alle raus müssen. Da kann man dann ab 05:00 Morgens den Strom wieder anmachen und das “Strom-los-Wochenende” geht zu Ende und man kann viel daraus lernen und vielleicht wurden wieder mal mehr Worte untereinander ausgetauscht als sonst.