Während ihrer Pubertät probieren Jugendliche viel Neues aus, leider auch oft Drogen oder Alkohol. Der spätere Alkoholkonsum scheint wesentlich in dieser Phase geprägt zu werden, so die Erkenntnisse Mannheimer Forscher.

Teenager anfälliger für Belohnungen durch Suchtstoffe

Teenager, die in der Pubertät das erste Mal Alkohol trinken, erhöhen ihr Risiko, im späteren Leben mehr und öfter Alkohol zu konsumieren. Diese Erkenntnis basiert auf Studien von Wissenschaftlern des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit. Der Pharmakologe Rainer Spanagel erklärt dazu: „Das Belohnungssystem des Gehirns verändert sich während der Pubertät stark“ und deshalb sei das Gehirn in dieser Phase auch anfälliger für Belohnungen, die von Suchtstoffen geliefert werden. Dadurch könne auch der Alkoholkonsum im weiteren Leben beeinflusst werden.

via Alkoholsucht durch Trinken in der Pubertät.