Frankfurt, 27. Mai 2013 – Zu den wichtigsten Aufgaben von Führungskräften zählt es, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Das gelingt jedoch nur wenigen. Lediglich gut jeder dritte Chef (37 Prozent) in Deutschland sorgt für ein leistungsförderndes oder motivierendes Arbeitsklima. 15 Prozent der deutschen Führungskräfte verhält sich neutral. Und fast die Hälfte (49 Prozent) der Manager hierzulande sorgt für ein demotivierendes Arbeitsklima. Damit steht Deutschland im weltweiten Vergleich noch gut da. Denn global gesehen, sind sogar über die Hälfte der Chefs (55 Prozent) für ein demotivierendes Arbeitsklima verantwortlich. Dies geht aus einer aktuellen globalen Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor, die auf Befragungen von 95.000 Führungskräften aus über 2.200 Unternehmen weltweit basiert.

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REICHL:

Ich habe die Freude sagen zu dürfen, dass ich zwei absolut grandiose Führungskräfte habe erleben dürfen. Menschen die dich fördern, die für dich einstehen, die Rückgrat haben. Das sind Menschen, die auch Zeit für dich haben, dir zuhören und für deine Anliegen Verständnis zeigen. Sie sind bereit ihren großen Stapel an Arbeit beiseite zu legen weil du jetzt da bist. Und sie sind fit genug dir zu vertrauen, dich zu motivieren und dir Kompetenzen zuzuschreiben. Sie trauen dir etwas zu. In meinem Leben waren das Alois K. und Bernhard F., beiden bin ich dankbar für ihr so SEIN. Als ich damals die Abteilung von Bernhard verließ sagte ich in meinem Gespräch, dass es mir leid täte dass er jetzt einen so guten Mitarbeiter verlieren würde, doch die Karrierechance wollte ich nutzen. Seine Antwort war ganz direkt und einfach: “Wolfgang, ich habe viel in dich investiert, damit aus dir was wird und du deinen Weg gehen kannst, nicht um dich ewig bei mir zu haben!” Danke Chef!

Auf der anderen Seite habe ich auch wenige andere Chefs kennen lernen dürfen. Weicheier ohne Rückgrat, Gummipfosten die aus welchem Grund auch immer in diese Position gekommen sind, wohl weil sonst gerade keiner da war oder einfach ein Quotenfüller? Genauso wie machtgierige und egohungrige Schatten einer wohl mißglückten Kindheit. Der Versuch über das Leid anderer einen Platz im Rang zu finden.

Doch wo sind sie heute? Mancher noch immer am gleichen Platz wie vor Jahrzehnten, andere entfernt und irgendwo …

Du als Chef solltest darauf achten was du tust. Du bist Vorbild, rund um die Uhr und überall. In deiner Familie genauso wie in deinem Unternehmen. So wie du dich zeigst so werden sich deine Mitarbeiter beginnen zu verhalten. Bis du ein Arsch, wirst du selbige in Resonanz ziehen. Dann braucht man kein Gejammere, wenn die Mitarbeiter nix taugen.

Ich bin der Meinung, man sollte das Beste vorleben, Freundlichkeit, Wertschätzung, Respekt, Anerkennung, Rückgrat, klare Strukturen, Konsequenzen. Für Etwas einstehen und nicht ständig die Meinung ändern und nicht alles nur wegen dem Geld tun. Sehr wohl sollte sich auch eine Führungskraft bewusst sein, dass sie ersetzbar ist. Ziemlich schnell sogar. So wichtig ist keiner, ihn nicht durch wen anderen auszuwechseln. Doch auf der anderen Seite sollte das Verhalten einer Führungskraft den obigen Werten entsprechend auch stressfreier ablaufen und das ist anzuraten. Denn jedes Burnout kostet einfach zu viel Geld. Doch Mißstände in der Führung fördern ein Burnout. Das betrifft den Chef genauso wie die Mitarbeiter. Gesunde Unternehmen haben wenig bis kein Problem mit Burnout, doch wenn man einen Blick in so manche Unternehmen wirft, dann wird nur noch gefordert und “die Zahlen müssen stimmen”. Da frag ich mich für wen? Für die Aktionäre (Banken)? Hauptsache der Gewinn passt und der muss riesig sein, koste es was es wolle.

In meinen Seminaren (Mentaltrainings) klingt es immer öfter an, dass so manche Menschen bei diesem “Spiel” nicht mehr mitmachen wollen. Menschen sind überdrüssig nur noch für den Gewinn des Unternehmens zu arbeiten. Es bleibt so viel an der Lebensfreude auf der Strecke, das ist nicht nur Arbeit, es ist eine Qual.

Darum sollten die oben genannten 37 % der guten Führungskräfte gefördert werden. Menschen die es schaffen andere zu motivieren, so dass die Arbeit auch Freude machen kann. Dass ein gesundes “Fordern” nicht als Druck, sondern als Chance erkannt wird und so Mitarbeiter an ihren Talenten wachsen, gemeinsam mit einem Unternehmen.

Ich darf als Mentaltrainer bei einigen großen – auch international tätigen – Unternehmen/Konzerne die Führungskräfte trainieren und bin von der Vielzahl der sympatischen Führungskräfte erfreut. Es zeigt mir auch, dass Unternehmen die sich einen “Mentaltrainer” leisten wohl auch wollen, dass die Führungsrkäfte ihr geistiges Potential nutzen, doch nicht nur um mehr zu fordern sondern um besser zu sein und besser zu fördern. Diese Führungskräfte wissen dann um die Kraft der Gedanken und die Macht der Gefühle. Sie erkennen was sie mit ihrem Verhalten auslösen und justieren nach um so täglich ein Stück besser zu sein.

Wie fördere ich diese Führungskräfte in meinen Seminaren?

Vordergründig durch die Inhalte und deren Aufbereitung, durch das emotionale Präsentieren und durch die Ver-Rücktheit der Darbietung dieser Inhalte. Kein Mensch geht bei meinem Seminar so raus wie er rein kam. Meine Trainings hinterlassen langjährige, wenn nicht sogar lebenslange Spuren.

Weiters betreue ich meine Teilnehmer oft noch monatelang mit gesonderten Informationen zur optimalen Implementierung des Wissens.

Es ist nicht leicht eine gute Führungskraft zu sein, doch täglich kann ich es versuchen!