Nicht immer läuft alles rund und perfekt im Leben – immer wieder können unvorhergesehen Dinge passieren und uns das Leben erschweren. Interessant ist aber, dass es Menschen gibt, die schon bei den kleinsten Problemen verzweifeln, aufgeben und in ein tiefes Loch fallen.  Dann gibt es aber auch die Menschen, die auch die schwersten Schicksalschläge meistern und auch noch aus den schlimmsten Situationen gestärkt hervorgehen.  Was unterscheidet die einen von den anderen? Die ausführliche Antwort finden Sie in folgendem Artikel von mymonk.

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Verfasst wurden die 13 Dinge … von Amy Morin, verfasst im Buch „13 Things Mentally Strong People Don’t Do“.

Hier eine kurze Übersicht zu den 13 Dingen, die mental starke Menschen nicht tun, interpretiert von mir als Mentaltrainer:

#1 Sie verschwenden keine Zeit mit Selbstmitleid.

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich mich selbst bemitleidet habe. Warum sollte ich so etwas tun? Ich habe doch täglich die Kraft und Möglichkeit alles in meinem Leben zu ändern. Und wenn etwas nicht gut läuft, ok, ist es halt mal so. Morgen sieht alles wieder anders aus. Egal warum es mir heute nicht gut geht, ich kann immer nach einer Möglichkeit suchen um diese Situation zu ändern und das tue ich auch.

#2 Sie geben ihre Macht nicht ab.

Wenn ich meine Gedanken kontrolliere, kontrolliere ich auch die Worte. Wenn ich meine Worte kontrolliere, so kontrolliere ich auch meine Handlungen. Wenn ich meine Handlungen kontrolliere, dann kontrolliere ich auch meine Gewohnheiten. Kontrolliere ich meine Gewohnheiten, so kontrolliere ich auch mein Schicksal. Doch alles beginnt bei meinen Gedanken. Und wer seine Gedanken kontrolliert ist mächtig. Weil die ganze Welt um sich herum ändert. Und genauso nutze ich meine Macht das zu tun was mir Freude macht.

#3 Sie scheuen sich nicht vor Veränderung.

Alles ändert sich, jeden Tag. Die Kraft der Entwicklung eines Menschen besteht in der Veränderung. Und genau diese Veränderungen machen das Leben so bunt. Sie haben ein Lieblingsjoghurt und probieren nie ein anderes? Warum? Haben Sie Angst davor, es könnte Ihnen schaden? Was, wenn das andere Joghurt viel besser schmeckt? Sie haben einen Job der keine Freude bereitet, doch aus Sicherheitsgründen bleiben Sie dabei. Warum? Vielleicht sollten Sie einen Kurs besuchen und was Neues probieren. Ich als Mentaltrainer glaube, dass es keine falschen Entscheidungen gibt. Es gibt Entscheidungen, die einem eine neue Situation bringen und vielleicht neue Herausforderungen eröffnen, und genau aus diesen lernt man.

#4 Sie verschwenden keine Energie für Dinge außerhalb ihrer Kontrolle.

Der Reissack, der in China umfällt oder der Politiker, der korrupt ist. Es gibt viele Bereiche die einem ganz viel Energie kosten können, wenn man sich ohne weitere Konsequenz in was reinsteigert. Was bringt es, wenn man sich über etwas, was nicht im eigenen Kontrollbereich liegt, sich aufregt. Wenn man was ändern will, dann konsequent bis es auch eine Wirkung hat. Doch ähnlich wie am Stammtisch einfach darüber quatschen und aufregen, hat keinen Sinn. Letztlich verbleibt die (negative) Energie in einem selbst und richtet dort vermutlich auch noch Unheil an.

#5 Sie versuchen nicht, es jedem recht zu machen.

Es gibt Menschen um uns herum, denen man es gerne recht macht. Wie schön doch, wenn man seinen Liebsten einen Gefallen tun kann. Doch irgendwo sind dann Grenzen und man ist nicht verpflichtet, es jedem recht zu machen, wenn dabei der eigene Lebensweg leidet. Doch leider verlieren viele Menschen den eigenen Selbstwert nur um den anderen zu gefallen. Das beginnt bei der Kleidung, die Mode, Handys, Schminke, Frisur, etc. Man vergisst das eigene Wohlwollen und tut, was Anderen gefällt. Man kauft sich Dinge die man eigentlich nie bräuchte, doch die anderen haben es auch und um denen zu gefallen, erwirbt man es und vergisst, dass man dabei sich selber immer mehr verliert.

#6 Sie fürchten sich nicht vor kalkulierten Risiken.

No Risk, no Fun. Wie schon dieses Motto beschreibt, gibt es ohne Risiko keinen Spaß. Was damit auch gemeint ist, dass ein gewisses Maß an Risiko das Leben erst so richtig lebenswert macht. Gerade wenn man Menschen beobachtet die etwas Riskantes tun, was sie noch nie zuvor getan haben, dann sieht man mit welcher Energie und Freude sie aus diesem Erlebnis rausgehen. Doch richtig, das Risiko sollte kalkuliert und nicht kopflos eingegangen werden.

#7 Sie verlieren sich nicht in der Vergangenheit.

Klar, weil die Vergangenheit vergangen ist. Sie dient höchstens dazu, daraus eine Lehre zu ziehen um es künftig besser zu machen. Es hat keinen Sinn, Altem nachzutrauern. Es ist vergangen, weg, vorbei, kommt nie wieder, wird nie mehr so sein. Und genau darin liegt der Schlüssel es abzuschließen. Etwas nachzutrauern ist in Ordnung, wenn es das Maß des Natürlichen nicht überschreitet. So braucht ein Todesfall eines nahen Verwandten natürlich mehr Zeit, als der Verlust einer Kamera die gestohlen wurde. Beides hat mit Verlust zu tun, doch jeder Verlust hat eine andere emotionale Verknüpfung. Wird jedoch die Verlustphase zu sehr in die Länge gezogen, verändert man seine Gedanken/Worte/Handlungen/Gewohnheiten bis hin zu einem neuen Schicksal welches getränkt durch negative Gefühle auch schlechter ausfällt. Also nutzen Sie die Vergangenheit als Chance die Zukunft besser zu gestalten.

#8 Sie machen nicht dieselben Fehler wieder und wieder.

Unglaublich aber wahr, Menschen machen dieselben Fehler immer und immer wieder. Und sie wundern sich dann, warum in ihrem Leben nichts weitergeht. Warum es nicht besser wird, warum man nicht glücklicher wird. Doch manchen Menschen scheint es einfach absolut egal zu sein und leben ein tristes Leben. Man sollte keine Angst vor Fehlern haben, jeder Menschen, der versucht weiter zu kommen, voran zu streben, wird permanent Fehler machen. Diese gehören zu einem Leben voller Entwicklungen dazu, doch wird ein schlauer Mensch verhindern, einen begangenen Fehler zu wiederholen.

#9 Sie nehmen anderen Menschen Erfolg nicht übel.

Es ist doch klasse, wenn man einen erfolgreichen Menschen erlebt. Und ich persönlich finde es noch schöner, wenn ich durch meine Seminare/Trainings/Coachings Menschen unterstütze erfolgreich zu werden. Sie sind es, die mein Glück erweitern. Und um selbst erfolgreich zu werden sollte man andere Menschen erfolgreich machen. Eine Win-Win-Situation.

#10 Sie geben nicht nach dem ersten Scheitern auf.

Viele Menschen glauben, dass der Weg zum Erfolg an einer besonderen Abzweigung entschieden wird. Also wenn man den einen Weg geht, geht es schief doch, wenn man den anderen Weg geht, funktioniert es zu 100%. Doch leider hat man oft den falschen Weg genommen. So beendet man dieses Vorhaben und probiert was anders. Doch dieser Gedanke ist falsch, absolut falsch. Der Weg zum Erfolg funktioniert so, dass man seinen Weg beschreitet und wenn es dann nicht funktioniert, tut man weiter, man verändert seine Strategie und probiert es weiter. Beim nächsten Versagen (von was auch immer) überlegt  man, unter welchen Umständen es doch noch funktionieren könnte. Und so bleibt man dran, intensiv, voller Energie und zwar so lange, bis man den Erfolg für sich verzeichnen kann. So wie Thomas Edison mit seinen über 2000 Versuchen eine Glühbirne langfristig zum Erleuchten zu bringen.

#11 Sie fürchten sich nicht vorm Alleinsein.

Alleinsein kann das größte Geschenk sein, doch nur dann, wenn man mit sich selbst im Einklang ist. Wenn man sich selbst liebt, sich selbst gerne hat und man sich genau so mag wie man ist. Dann ist alles in Ordnung. Doch wehe, wenn man an sich selbst zweifelt, findet, dass man zu dick ist, zu klein, zu faltig, zu dumm, zu ungenau, zu naiv bzw. wenn man glaubt, von der uns vorgegaukelten Schönheits- und Idealheitsnorm abzuweichen. Wenn wir glauben, nicht dem zu entsprechen was uns tagtäglich in den Medien vorgelogen wird. Dann beginnt man immer mehr allein zu sein und war dieses Alleinsein welches von allen anderen getrennt ist. Doch wir sind nie wirklich getrennt, wenn wir uns selbst annehmen, so wie wir sind. Wenn wir uns lieben, steht uns alles offen. Wir definieren unsere Welt nicht darüber, wie sehr uns die anderen lieben, sondern vielmehr wie sehr wir uns selbst lieben.

#12 Sie glauben nicht, die Welt würde ihnen etwas schulden.

Die Welt ist einfach nur da. Und es liegt an jedem selbst, in diesen wundervollen Laden voller Fülle seinen Anteil zu holen. Es ist ein fehlerhaftes Denken zu glauben, dass man dem Ofen erst dann mehr Holz gibt, wenn er zuvor mehr Wärme abgibt. Es liegt an uns dem Ofen die Hitze hervorzulocken. Doch wenn mein Verhalten zu wenig Hitze hervorbringt, dann kann ich nicht zum Ofen sagen, du schuldest mir jetzt was. Immerhin habe ich so viel probiert. Der Ofen schuldet gar nichts. Er tut das, für was er da ist. Wenn man ihn richtig bedient, richtig mit ihm umgeht, wird er alles geben wozu er geschaffen wurde. Und so auch bei den Menschen. Auch wenn ich jemanden etwas Gutes tue, dann ist der andere Mensch noch immer nicht verpflichtet diese Tat auszugleichen. Er schuldet nichts. Ich habe gegeben und wurde im gleichen Augenblick dafür entlohnt, weil ich ja geben wollte. Mein Verlangen zu geben wurde damit gestillt. Ich hätte es ja nicht tun müssen.

#13 Sie erwarten keine sofortigen Ergebnisse.

Wie hieß es schon immer “gut Ding braucht Weile”. Naja, so ungeduldig wie wir oft sind, ist das schon eine Herausforderung etwas zu erwarten. Obwohl es heute viele Dinge viel schneller funktionieren, als noch vor 50 Jahren. Doch genau dieser Umstand verleitet viele Menschen zu glauben, dass alles sofort gehen müsste. Doch dem ist nicht so. Jede Handlung bedarf einer Zeit der Umsetzung. Selbst wenn Sie ein Samenkorn auf die perfekte Art und Weise pflanzen und betreuen wird es seine Zeit brauchen bis es so weit herangewachsen ist um selbst wieder eine Frucht abzugeben. Alles braucht seine Zeit.

 

Dies waren meine eigenen persönlichen Eindrücke zu den 13 Dingen die sich noch ein Stück ausweiten ließen, doch das ein anderes Mal.

Die Grundlage für eine solide Basis bietet das Mentaltraining. Schauen Sie doch mal auf www.mentaltraining-abo.at.

Namasté

 

 

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