Heute sind eine Milliarde Menschen auf der Welt unterernährt. Das ist nicht zufällig, selbst verschuldet oder wetterbedingt. Es fehlt auch nicht an Nahrungsmitteln – davon gäbe es genug um die gesamte Erdbevölkerung zu ernähren.

Solidar Suisse unterstützt deshalb die Initiative gegen Nahrungsmittelspekulation und beschreitet dabei neue Wege: Erstmals versucht das Hilfswerk, die Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative über Facebook und Youtube zu führen. Der Start der Kampagne ist bereits vielversprechend.

Das Problem ist, dass viele Menschen sich die Nahrungsmittel nicht leisten können. Weil lokal nicht genügend Grundnahrungsmittel angebaut werden, sind sie dem Weltmarktpreis ausgeliefert, der heute zweieinhalb Mal so hoch ist wie vor zehn Jahren. Einer der Gründe für diesen Preisanstieg ist die Spekulation an den Rohwarenbörsen, die mit der Deregulierung der Finanzmärkte zu gigantischen Kasinos geworden ist. Auch Schweizer Banken und Pensionskassen mischen kräftig mit.

Stoppen wir das Spiel mit dem Hungertod
Dass die Finanzspekulation Auswirkungen auf die Rohwarenpreise hat, zeigen verschiedenste Studien. Um diese zu stoppen braucht es jedoch öffentlichen Druck. So ist zum Beispiel die deutsche Commerzbank nicht zuletzt auf Druck einer breiten Kampagne von NGOs aus dem Spekulationsgeschäft mit Nahrungsmitteln ausgestiegen. Tragen Sie dazu bei: Unterschreiben Sie die Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln».

 

Video ansehen und dann auf https://www.solidar.ch/spekulation unterschreiben!

Der Film, den UBS & Co. am liebsten verbieten würden [HD] – YouTube.