Eine klasse Erfindung von Falk & Mandy Wolsky aus Obertrum:Ergonomisch geformt. Liegt für Kinder und Erwachsene gut in der Hand.

Seit vielen Jahrhunderten lernen Menschen schreiben. Bisher war man dabei immer auf jemanden angewiesen, der einem über die Schulter schaut oder Schönschreibung, Rechtschreibung und Grammatik im Nachhinein kontrolliert.

In Zukunft bekommt man seine Rückmeldung auch anders – und vor allem sofort! Mit dem Lernstift. Dieser verknüpft ein altbewährtes Schreibgerät mit modernster Technologie und verleiht dem Handgeschriebenen im Zeitalter von iPad und Co. neue Attraktivität und Relevanz.

Die eingebaute Elektronik erkennt Schreibfehler noch während sie entstehen und gibt eine entsprechende Rückmeldung. Mit anderen Worten:

Der Lernstift macht das Schreiben-Lernen schneller denn je. Und darüber hinaus macht er richtig Spaß!

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Der erste Lernstift, der vibriert, wenn man sich verschreibt!.

REICHL: Aus meiner Sicht des Mentaltrainers finde ich diese Erfindung echt gut, da diese gleich bei der Bildung der Synapsen greift. Beim Lernen (der jeder anderen Tätigkeit) ist das Gehirn gleich einem Aufzeichnungsgerät welches die Informationen bewertet (durch eigene Weltanschauungen) und verankert. Wenn man also einen Fehler erlebt und verankert, so tritt dieser als mögliche Wirklichkeit in der Zukunft auf.

Das Problem in der Schule ist – wie von Wolsky erkannt – u.a. dass ein gemachter Fehler erst Tage später korrigiert wird. Doch bis dahin haben sich die Synapsen angelegt und gefestigt. Die Korrektur bedarf jetzt einer neuen synaptischen Bildung und diese muss dann “attraktiver” als die alte sein. Es wird ja nicht gelöscht und korriert, so wie bei Word wo man einfach klickt, makiert und es dann neu schreibt. Im Gehirn ist alles da, kein Radiergummi und auch keine “Entf”-Taste. Da bleibt alles.

Der Vorteil in Wolsky’s Stift liegt darin, dass unmittelbar eine Korrektur eintritt und die synaptische Bildung ein “sowohl-als-auch” zu einem “ach-so-ist-es” macht. Der vermeintliche Fehler erlangt keine Verankerung, die noch frische synaptische Verbindung weicht der Korrektur. Und da ja in der Nacht Erlerntes (und Erlebtes) fest verankert wird, kann die “ach-so-ist-es”-Verbindung sich festigen. Das scheint ein richtiger Erfolg zu sein.

Ich wünsche dem Wolsky-Team die besten Teammitglieder für den weiteren Weg und die Möglichkeit, diese Technik in den Schulen zu integrieren. Ja, so ein Stift könnte ein kleiner Coach an der Seite eines Schülers werden.

Gratulation zu dieser Idee!