Gerald Hüther über versaute Mathe-Karrieren – und was es braucht, dass Kinder nur ein Fünftel der Zeit in der Schule sein müssen.

Kinder sollten den Lehrstoff nicht präsentiert bekommen, sondern ihn sich selbst erarbeiten, meint Gerald Hüther.

Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther

Interview | Karin Riss, 15. April 2012, 18:20

via “Schule produziert lustlose Pflichterfüller” – Schule – derStandard.at › Bildung.

REICHL: Ein schöner Satz von Gerald Hüther: Die Kinder hatten Glück und keine Pädagogen die von oben nach unten unterrichten (ja! richtig!!! diese unnützen Pädagogen gibt’s leider, die, die meinen es bringt ja eh nix, weil die Kinder zu deppert sind und nur sie selber haben die Gscheitheit mit dem Löffel gefressen) sondern Pädagogen, die in den Kindern nach diesem Schatz suchen und daran glauben.

Eine Lehrerin erzählte mir, dass nach so manchen Pausen “liebe” Kollegen von ihr meinten: “Gut, dann gehen wir wieder in den Krieg!”, oder sie haben ihr Engagement belächelt und gemeint: “Lass es, bringt ja eh nix!”. Und das Schöne daran, diese wundervolle Lehrerin lässt sich nicht abbringen und tut weiter. Sie sucht – wie Hüther sagt – nach dem Schatz in den Kindern. Danke!